Kirchheim unter Teck Klinikum (nicht öffentlich zugänglich)
Traversflöten-Orgel, Carl Gottlob Weigle 1872 – Volker Bühler 1979
Technische Daten

erhalten ist der Klang geblieben.
Fahrbares Vierfuß-Positiv. Baujahr der Pfeifen 1872 aus der Bernstädter Orgel, erbaut 1872 von Carl Gottlob Weigle, 1979 von Volker Bühler in ein dafür konstruiertes fahrbares Positiv eingebaut mit der Disposition Traversflöte 4’. 2011 neues Gehäuse.

zu Gottes Lob und Ehre spiel!
Bis auf weiteres steht das Instrument in Nebenräumen des Klinikums Kirchheim/Teck. Gehäuse aus Birkenholz mit Nussbaumleisten. 3-teiliger tiefengestaffelter Prospekt Holz Metall Holz. Dekor: An den Flanken je ein Bibelzitat, an Prospekt und Notenpult das Logo des Stuttgarter Hymnus-Knabenchores.

hab ich für mein Leben gern.
Hinterspielig. Manualumfang C-f’’’. Notenpult im Fensterkreuzstil aus Ahorn- und Nussbaumholz, fest verbunden mit Abdeckplatte, 400 mm breit, 250 mm hoch, 33 mm tief, 33° geneigt. Zimbelstern mit Röhrenglöckchen, elektrisch angetrieben. Rossignol. Auf dem Vorsatzbrett rekonstruiertes Weigle-Firmenschild mit Ergänzungen. Orgelbank Sonderanfertigung, nicht verstellbar.

erklingt beim Spiel auf ihren Tasten.
Manual
Mechanische Spieltraktur, historische Weigle-Klaviatur von 1872 (aus Bernstadt)
Tastenfall 6 mm Einsinken Obertasten 6 mm Tastendruck 120-175,
Oktavmaß 162 mm, Tastenteilung (Breite der Untertasten) C 21,3 mm, D 21,9 mm, E 21,9 mm, F 21,6 mm, G 22,2 mm, A 22,1 mm, H 21,3 mm.
Tastenteilung breiteste/schmalste Untertaste c,h 21,3 mm /g 22.2 mm,
Tastenbelag Untertasten Elfenbein, Tastenbelag Obertasten Mooreiche,
Länge Untertasten 126 mm, Länge Obertasten 78 mm, Länge Tastenkopf 15 mm
Zwischenräume Obertasten Cis-dis 18,4 mm, fis-gis 17 mm, gis-ais 17 mm, dis-fis 32mm, ais-cis 31,4 mm. Kein Wellenbrett, Windlade hat Tastenteilung.
Kondukten Flexrohre.
Keine Registertraktur

auf dem Bilde ist es nett.

Aus Holz hier Pfeifen, eckig’ Mund.
Tonkanzellenlade, Kunststoffpulpeten, Schwanzventilentile. Pfeifenaufstellung: Offene Holzpfeifen chromatisch, gedrechselte Holzpfeifen C- und Cis-Seite nach außen aufsteigend, Metallpfeifen nach innen aufsteigend.

Bringen zarten Flötenschall

die zarten Flötentön’ ergreifen.
Gesamtpfeifenzahl: 54
C-d° Holz (Fichte) rechteckig offen, Vorschläge und Labien aus Birnbaum.
dis°-h°Holz (Ahorn) gedrechselte offene Pfeifen in voller Länge.
c’-cis’’ dieselbe Bauart, jedoch überblasend (doppelte Länge),
d’’’-f’’’ Metall überblasend.

nicht nur, doch auch zum Stimmen da.
Stimmung
Gleichstufig temperiert
Absolute Tonhöhe: a’ 446,2 Hz bei 22,8° Celsius
Relative Luftfeuchtigkeit 56,9% atmosphärischer Luftdruck 1026 hPa
gemessen am 07.10.2014, 17:40 Uhr
Schallpegel
Ruhe 38,7 dBA Gebläse 35,6 dBA
Min 64,7 dBA Max 71,7 dBA

bleibt sie erhalten bis zum Schluss.

Heute selten Klangdenkmal!
Alleinstellungsmerkmale:
Opuszahl und die zweitletzten Ziffer der Jahreszahl sind identisch.
Einzige selbstgebaute Orgel mit historischen Pfeifen.
Medien:
Teckbotenarchiv, Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg.
Schriftenreihe des Stadtarchivs Kirchheim unter Teck Band 36:
Orgeln unter Teck (Seite 101)
Kontakt
Volker Bühler
Falkenweg 2
73274 Notzingen
volker.buehler@gmx.de
Klinikum Kirchheim
Eugenstraße 3
73230 Kirchheim unter Teck
So finden Sie die Kirche:
